21.01.2019

Matter Wandanstrich ohne lästige Streifen


Matte Wandfarben für den Wohnbereich liegen zurzeit im Trend. Allerdings ist die Freude darüber aufgrund des berüchtigten Schreibeffekts nicht von langer Dauer. Der gefürchtete Schreibeffekt bei matten und intensiven Farbtönen lässt sich jedoch verhindern.

Der Trend bei der Innenraumgestaltung geht zu matten und intensivfarbigen Tönen. Doch Farben, die diese Kriterien erfüllen, weisen häufig einen Nachteil auf: den Schreibeffekt. Das bei Malern bekannte Phänomen verursacht helle sichtbare Spuren an den Wänden, die durch mechanische Belastung, wie Berührungen mit der Hand oder Kratzer durch andere Gegenstände entstehen. Die Ursache hierfür ist, dass matte Anstriche eine offenporige poröse Oberfläche besitzen. Durch mechanische Einflüsse werden die farbgebenden Pigmentteilchen zerstört und die ungeliebten hellen Streifen entstehen.

Die durch den Schreibeffekt entstandenen weißlich glänzenden Flecken lassen sich nicht entfernen. Versuche, die weißen Schlieren per Hand oder mit einem Tuch zu entfernen, verschlimmern den unangenehmen Effekt nur noch, da dies zur weiteren Zerstörung von Pigmenten führt. Die Nutzung von strapazierfähigeren Anstrichen beugt diesem Ärgernis vor.

Geeignete Farben bewahren vor Frust

Lange Zeit war der Schreibeffekt ein Übel, das man bei der Kombination von matten Oberflächen mit kräftigen Farbtönen in Kauf nehmen musste. Inzwischen gibt es allerdings Innenfarben, die die Auswirkungen des gefürchteten Schreibeffekts wirksam reduzieren.

Im Gegensatz zu üblichen matten Farben sind die Pigmente bei diesen speziellen Anstrichen in hochtransparente Füllstoffe eingebunden. Damit sind die farbgebenden Pigmente ausreichend vor Beschädigungen geschützt. Durch den Schreibeffekt entstehende Unregelmäßigkeiten können so mit einem feuchten Mikrofasertuch entfernt werden, ohne die Pigmente in der Oberfläche zu beschädigen.

Wenn jedoch eine Wandfarbe mit sehr hoher Strapazierfähigkeit gefragt ist, sollte man auf Innenfarben mit glänzender Oberfläche zurückgreifen, die von Grund auf eine robustere Beschichtung aufweisen.



Bildquellen

©Nikita Kuzmenkov – Fotolia.com



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.